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carolas gaumenfreuden

ALLES IST FÜR DIABETKER tauglich; überwiegend anrechnungsfrei

ich verwende ausschließlich NEULAND-Fleisch von tieren aus artgerechter tierhaltung.

Gemüse
überwiegend frisch - aber nicht immer und auch nicht alles BIO - selten TK oder konserve.

Eier
stammen vom persönlich bekanntem bauernhof mit glücklichen hühnern. - inzwischen ist das leider nicht mehr möglich, denn Frau Hofgeschnatter ist 2013 unfassbarer weise verstorben.
seit 2014 beziehen wir die eier wieder von freilaufenden hühnern, allerdings nicht ganz so glücklich; denn die landen regelmäßig im kochtopf (nicht bei uns)

ZUCKER
wird fast ausnahmslos mit STEVIA ersetzt.

Toast Hawai, mal etwas anders . . .

im feuer, Klassiker Posted on Sa, September 03, 2022 17:07

. . . wenn das Gemüsefach und manche Konservendosen überprüft werden, was ich (bei den konserven) mehr oder weniger regelmäßig tue, das Gemüsefach ist tgl im sichtfeld, dann fällt einem dieses oder jenes auf, was jetzt besser verbraucht werden sollte . . .

wir hatten vor ein paar wochen den fast „klassischen“ Toast Hawai gemacht. war, nach vielen jahren, mal wieder lecker. und wir haben beschlossen, das jetzt öfter als schnelles essen auf den tisch zu bringen.
gesagt, und heute wieder, getan . . .

da schatz rohe Zwiebeln gar nicht mehr gut verträgt, und das beim Toast überbacken wohl nicht ausreichen wird sie zu garen, liegen sie, säuberlich eingeschichtet, zusammen mit dem ganz wundervollem Speck vom Angler Sattelschwein auf kleiner Flamme in der Pfanne. der Speck gart vor sich hin, die Zwiebeln darauf ziehen glasig.
so solls sein.
das muß dann beides wieder abkühlen.
die Annasscheiben liegen im sieb zum abtropfen.
die knoblauchbutter steht auch schon bereit, der Toast (aus dem TK) liegt abgedeckt zum auftauen und antrocknen auf dem Arbeitsbrett.
die champignons sind gesäubert.

zutaten:
– in der Reihenfolge wie sie auf den Toast kommen und alles in Zimmertemperatur – bis auf den Schmelzkäse, der bröckelt sonst beim auflegen –

– Toastbrot
– Knoblauchbutter
– Ananasscheiben
– je Toast 1/2 15gr-Würfel „Bress’o kräuter“
– Champignons (über den Bress*o)
– Speckscheiben
– Zwiebelringe
– Toastkäse (Emmentaler macht sich gut, wenns weniger Chemie sein soll) – aber ganz ehrlich: wir haben uns für den „schlimmen“ Schmelzkäse entschieden – der ist nunmal klassisch dafür.

wenn alles zimmertemperatur hat, dauert es, je nach Backofen bei 180° ca. 6-8 Minuten, bis der Käse zerläuft und zu bräunen anfängt – wenn es bräunen sollte, allerdings sofort raus mit dem Toast.
wenn alles „kalt“ ist (also aus dem Kühlschrank kommt), entsprechend etwas länger. da reicht es aber meistens den Backofen auszustellen und dann nachgaren zu lassen.

ab und an schmeckt das wirklich prima.
als das Rezept ende der 1950er noch neu war in D, war das der absolute Partyrenner – da machte der Kartoffelsalat lange zeit keinen stich mehr . . .



Gulasch

auf dem feuer, Klassiker Posted on Do, September 01, 2022 15:51

der/das ist bei mir in den letzten Jahren immer besser geworden/gelungen.*muß ich ja mal sagen*
liegt natürlich auch daran, dass wir seit über 27 Jahren „anständiges“ fleisch (keine Massentierhaltung) kaufen.
aber besonders gut ist er hier in SH geworden, weil wir ja bei/von Bundewischen unser fleisch beziehen.
Heute war es mal wieder soweit, ich habe Gulasch eingekauft, und ihn sozusagen „frisch“ verarbeitet.
zuerst habe ich ihn in ein sieb geschüttet zum abtropfen.
dann habe ich SCHWEINESCHMALZ (weil das grpße Hitze gut verträgt und nicht verbrennt) in der schnell-koch-schmorpfanne zerlaufen lassen und stückenweise den Gulasch hineingegeben.
Wenn das fleisch so frisch ist, spritzt das beim anbraten schon; deshalb lege ich immer das Werbepapier der supermärkte auf der Kochstelle aus, so spare ich mir einiges an putzarbeit.
nach und nach das fleisch anbraten.
wenn es sich vom boden lösen läßt, ist es gut.
– 1 kleine dose Tomatenmark dazu, ebenfalls anbraten
– dann Zwiebeln und knoblauch dazu (die menge ist geschmackssache)
– mit 3x Wasser gefüllter dose des tomatenmarks ablöschen
– salz, chiliflocken, div. Paprikapulver dazu
evtl noch etwas Wasser angießen
umrühren, deckel drauf.
in der schnell-koch-schmorpfanne (1 Kochring) reichen locker 40 minuten aus, und das Fleisch wird butterzart.
nach dem öffnen nochmals abschmecken, bzw die soße in der konsistenz an das gewünschte anpassen.
mit einer größeren Menge an Wasser läßt sich daraus auch eine feine gulaschsuppe machen.
da muß dann aber sorgfältig abgeschmeckt und evtl nach korrigiert werden. zb in dem eine frisch angesetzte Gemüsebrühe (Möhren, Sellerie, Lauch) -vorgegart- mit dem Gemüse dazu gegeben wird.
Ich halte absolut nichts davon das Gemüse nicht zu verwenden. Das gibt geschmack, und gut sieht es auch aus.

jeder macht ja seinen Klassiker nach seinem Geschmack, und das hier ist „unser“.



Schweinekrustenbraten . . .

im feuer, Klassiker Posted on So, Januar 31, 2016 14:29

. . . endlich mein spezial-gewürz-rezept und die Niedrig-gar-temperatur festhalten will.

Würzmischung
2 tl Salz
4 Gewürznelken
6 Wacholderbeeren
5 Pimentkörner
10 gr getrocknete Steinpilze
prise weißer gemahlener Pfeffer
Orangenschale gerieben (geht auch sehr gut ein fertigprodukt)

alles fein mörsern, bzw im zerkleinerer mahlen.

die menge reicht locker für 2 Beraten, deshalb den rest in ein verschließbares glas tun.

Schweinebraten
(heute ist es die steinpilz-soßen-variante.
den nächsten werde ich wieder mit der klassischen gemüse-Zwiebel-soße machen und das dann auch festhalten und ergänzen)

– rundum einsalzen
– dann mit der würzmischung bestreuen und gut einmassieren
– Braten in die Bratform legen, Kruste nach oben
– in die rillen zwischen der eingeschnittenen kruste gewürznelken stecken
– rundum getrocknete Steinpilze einstreuen (menge je nach geschmack mehr oder weniger) bzw 15 gr
– heißes wasser angießen, so dass die pilze gut bedeckt sind
– 4 Lorbeerblätter in die „soße“ geben
– 4 angedrückte wacholderbeeren dazu
– 5 angedrückte Pimentkörner
– 2-3 Knoblauchzehen (halbiert)

in den ofen auf die unterste schiene stellen
130° Umluft für die erste halbe stunde
dann auf 110° runterschalten

nach einer Stunde heißes wasser nachgießen, so dass die Pilze weiterhin bedeckt bleiben

regelmäßig kontollieren und evtl weiterhin heißes wasser nachgießen

die gesamtbratenzeit richtet sich nach der größe des Fleischstückes (zw mind. 3,5 std und 6 stunden)

zum schluß noch kurz den grill anschalten für 15 minuten und die kruste grillen
.

wer die soße nicht pur mag, muß noch die soße ansetzen, bzw kann sie samt der Pilze auch aufmixen.

– fotos vom fertigen Braten, folgen –



saure eier . . .

auf dem feuer, Klassiker Posted on Sa, Februar 08, 2014 10:22

. . . heißt es in der berlinischen Küche.
eigentlich sind es Speck, süß-saure – oder auch polnische eier.
süß-sauer ist eine typische polnische zubereitungsweise.

die traditionelle (alte) berlinische küche besteht zu großen teilen aus polnischen, russischen und auch französischen kochelementen.
das hat mit der stadtgeschichte seit dem mittelalter zu tun.

die sauren eier werden außerdem, familien-traditionen folgend, in fast jedem haushalt „anders“ gekocht.

sie lassen sich mit speck – oder auch rein vegetarisch ohne den, kochen.

da ich gestern, nach ewigen jahren mal wieder mit speck gekocht habe, ist also die heutige fotostrecke nicht fleischfrei. es ändert allerdings am geschmack nicht wirklich viel, wenn ohne speck gekocht wird.


hauptbestandteil ist die Einbrenne ( man könnte es auch suppen-soße nennen)

hierfür wird ein Ölspiegel in einen gut vorgeheizten topf gegeben

dazu kommen dann ein bis zwei gehäufte EL mehl
die trocken, krümelig mit dem fett verrührt werdenjetzt wird l.a.n.g.s.a.m. unter ständigem rühren ( mit dem schneebesen geht das am besten) wasser zugefügt und klumpenfrei verrührt. deshalb am anfang immer nur wenig wasser einrühren. wenn das ganze dann schon flüssiger ist, darf auch etwas mehr wasser auf einmal zugefügt werden.
insgesamt sollte die Einbrenne zum schluß eine sehr sämige konsistenz haben.
wenn speck: dann jetzt hinein geben
jetzt kann nach geschmack und gusto noch gemüsebrühe hinzugefügt werden ( 1- 2 TL)sowie ein EL Himbeeressig und ein gut gehäufter TL Stevia ( oder zucker) kommen ebenfalls jetzt hineinein kleines glas abgetropfter kapern auch jetzt hinein geben, gut verrühren, abschmecken ( evtl zucker oder essig oder auch salz bzw gemüsebrühe nachfüllen)

variante 1:
es sollte brodelnd kochen und jetzt die eier direkt in die kochende suppe einschlagen.
das sieht zwar etwas merkwürdig aus, schmeckt ( uns) aber besserwenn so gekocht wird: dann zunächst einige minuten nach dem einschlagen der Eier unberührt kochen lassen, danach vorsichtig mit einem festen schieber ( kein weicher silikon) über den boden „kratzen“ und die eier vom boden lösen.

variante 2
geht so: während die suppe köchelt, werden Eier hart gekocht, gepellt, geviertelt ( oder auch nur halbiert) und lose zu den salzkartoffeln auf den teller gelegt und dann mit soße begossen.

guten Appeit !

Zutaten im Überblick:
Öl
essig
Süße (Stevia oder Zucker)
gemüsebrühe
kapern
Mehl
(speck)
Eier
wasser



Pflaumentorte

gebackenes, Klassiker Posted on Di, September 03, 2013 09:32

. . . ein Uralt-rezept aus der Bri.gitte, aus den 70ern.

Zutaten:
750 gr Pflaumen
>>>(es gehen natürlich auch kleine apfelstücken, vlt, leicht angeschmort; kirschen aus dem glas; Aprikosen/pfirsiche ebenfall angeschmort oder Konserve >> konserven sehr gut abtropfen lassen, benso angeschmortes)

75 gr (sehr weiche) Butter
125 gr Zucker
1 Vanillezucker
1 Ei
abgeriebene Zitronenschale
prise salz

250gr Mehl
ca. 1/8 ltr (125 ml) Milch
3 gestrichene TL Backpulver

Pflaumen waschen und entsteinen

Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei schaumig rühren.
Salz, Zitrone unterrühren

Mehl mit Backpulver mischen und über die Schaummasse sieben
gut verrühren und soviel Milch dazu geben, dass der teig „schwer reißend“ vom löffel fällt.

Springform einfetten, Teigmasse einfüllen, Pflaumen auf dem teig verteilen.

bei ca 190° auf der mittleren Schiene 45 Minuten backen

den warmen Kuchen aus der Form lösen und auf eine Kuchenplatte legen und noch heiß mit grobem Zucker (Hagelzucker) bestreuen.



carot cake . . .

gebackenes, Klassiker Posted on So, Juli 14, 2013 11:57

. . . gesucht, gefunden, aber wird soo nicht bei mir gebacken werden; trotzdem (wegen der kleinen menge) als Inspiration festhalte:

http://www.chefkoch.de/rezepte/1427211247642887/Rueblikuchen.html

Anmerkung von mir:
carot-cake schmeckt g.r.u.n.d.s.ä.t.z.l.i.c.h. erst am zweiten und viel besser als am ersten tag, weil die Feuchtigkeit der möhren erst durchziehen sollte.

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und hier folgt MEIN Rezept:

zunächst einmal das original aus „Rezepte der Welt“,
auf der Grundlage eines BISKUITTEIGES, also ohne fett .
das übliche mehl wird hier durch Nüsse und Möhren sozusagen ersetzt.


300gr Möhren >>> 150 gr
5 eigelb >>> 3
4 EL heißes wasser >> 2 EL
250 gr Zucker ** >> 10 gr Stevia
1 Päkchen Vanillinzucker / 2 gehäufte TL >>> 1TL
5 Eiweiß >>> 3
1 Prise Salz
250 gr gemahlene Haselnüsse >>> 125 gr
80 gr Semmelbrösel ** >>> 40 gr
1/2 TL Backpulver >>> 1/4 TL
1/2 TL gemahlener Zimt >>> 1/4 TL
1 EL Rum ** >>> Orangensaft
abgeriebene schale einer Zitrone
Margarine zum einfetten

für den Guß: **
200 gr Puderzucker
1 EL Kakao
2 EL Rum
4 EL heißes Wasser

da das insgesamt eine masse von rd 1000gr ergibt, ist das ein zu großer kuchen für uns.
außerdem sind mir 5 eier auch zuviel verbrauch auf einmal.

ich reduziere die zutaten auf die hälfte, die eier auf 3 -was der Nachteil ist: der kuchen bleibt flach und wird nicht fluffig.

** zucker entfällt völlig bzw wird in der achtelmenge ( 25gr) mit stevia ersetzt (auch das ist gegenüber STEVIA-herstellerangaben noch einmal die geviertelte menge; uns ist das zuuu süß)

ich füge dem -mehlfreiem- grundrezept hinzu:
-1 Päckchen abgeriebene Orangenschale (wenn keine bio-Frischware zur verfügung steht)
– 50 gr gemahlene Vivani-Kuvertüre (wegen der besseren zuckerbilanz für Diabetiker: halbbitter) >>> die kuvertüre gibt dem teig mehr farbe

** und zu den 40gr Semmelbröseln kommen noch gut 1,5 EL amarettinibrösel – wenn vorhanden

** den Rum ersetze ich durch Orangensaft

** anstelle des Puderzuckergusses, wird bei mir mit VIVANI-Kuvertüre überzogen.

TIPP:
zuerst das Eischnee schlagen, dann können die Schneebesen gleich zum rühren der Eigelbe weiter benutzt werden, andersherum müßte man sie abspülen, weil es sonst keinen steifen eischnee gäbe.



Tornados . . .

auf dem feuer, Klassiker Posted on Mi, Mai 22, 2013 08:21

. . . aus aller feinstem Rinderfilet, gab es gestern als geburtstagsfestmenü.

die steaks waren zwei riesen von 269 und 336 gramm. – von dem größerem habe ich 70 gr für den kater abgeschnitten, und außerdem brät es sich gleichmäßiger smiley

für die vorbereitungen habe ich:

– speck in dünne scheiben geschnitten
– 4 stengel Rosmarin gewaschen
– 2 Bindefäden -mit einseitiger schlaufe- bereitgelegt
– Knoblauch-Kräuterbutter bereit gestellt
– eingelegten grünen pfeffer abtropfen lassen
– mehl-pilz-butter angemischt ( 1 Tl weiche Butter 1/2 EL Mehl 1/2 tl Pilzpulver)
– fl Rotwein bereit gestellt (zum ablöschen des bratfonds für die soße)

– die pfanne gut vorheizen bei mittlerer Hitze ( bei mir ist das stufe 6 -von 12-),
1 EL fett ( Rapsöl; Knoblauchbutter oder Butaris) in die pfanne geben

– den backofen auf 50° einstellen, und die eßteller auf dem backblech anwärmen

jetzt das fleisch zubereiten:
zuerst habe ich auf ausgelegtem Butterbrotpapier die Bindefäden aufgelegt, darauf die speckscheiben, die ich dann mit dem Rosmarin zusammengesteckt habe
dann habe ich die filets mit der schmalkante aufgelegt und mit dem speck und faden zusammen aufgerollt, am ende den faden durch die schlaufe ziehen und rückwärts befestigen

jetzt den herd kurzfristig etwas heißer schalten

wenn das fett leicht brutzelt die steaks einlegen, obenauf noch speckscheiben legen

nach 2 minuten wieder etwas runterregeln – das fett soll weiterhin brutzeln ohne zu qualmen
weitere 5-6 minuten braten ( hängt von der stärke der steaks ab; unsere waren gute 3,5 cm dick)

Tipp:
immer wen sich auf der oberfläche des Fleisches feuchtigkeit bildet ist es soweit zum umdrehen ( für medium gebratetenes fleisch; wer es gar will, sollte dann noch mindestens 1-2 minuten auf der ersten seite weiter braten)

dann mit dem speck wenden, so dass der jetzt unter den steaks liegt
unsere dicken steaks haben dann gestern weitere 6 minuten auf dem speck gebraten
rausnehmen, wenn auch auf der oberseite wieder fleischsaft austritt – in den ofen auf die angewärmten teller legen

jetzt den bratfond mit Rotwein ablöschen,
kurz aufkochen
die Pilz-mehl-butter dazu geben und glatt rühren,
den abgetropften pfeffer dazugeben,
EL weise wasser zufügen bis die soße die gewünschte konsistenz hat.

für die salatbeilage:

– bio-feldsalat, geputzt, gewaschen, geschleudert
– sößchen angerührt ( 1 TL Feigen-Senf, 1 EL Orangensaft, 1 TL Joghurt, 1 Tropfen flüssiges Stevia gut verrühren bis es glatt ist)

-geröstete mandelblättchen über den salat streuen, etwas soße dazu geben, gut mischen

leider war keine gelegenheit mehr das fertige essen auf dem teller zu fotografieren.
geschmeckt hat es köstlich.



Feine Nußrolle

gebackenes, Klassiker Posted on Sa, April 07, 2012 14:37

sieht aufwendig aus, liest sich auch ein bisschen so, ist aber wirklich ganz fix gemacht.

bildquelle: (c) 1974 by Orbis verlag

Für denTeig:
300 gr Mehl
15 gr Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
1/8 l lauwarme Milch
100 gr Butter
40 gr Zucker
1 Ei
Salz

Für die Füllung:
1/8 l Milch
40 gr Butter oder Margarine
300 gr geröstete, gemahlene Haselnüsse
100 gr Zucker
1Ei

Außerdem:
1 Eigelb zum bestreichen
Margarine zum einfetten der Form

für den Guß:
2-3 tl Zitronensaft
60 gr Puderzucker
8 kandierte Kirschen

1 Rehrücken-Backform bzw kastenform

Zubereitung:
Zuerst die Füllung vorbereiten, weil diese nicht heiß auf den Hefeteig aufgestrichen werden soll

Milch aufkochen lassen, Topf von der Kochstelle nehmen
Fett, Zucker, Haselnüsse unterrühren, zum Schluss das Ei dazugeben und sehr schnell verrühren
mind. 10 Minuten abkühlen lassen

Teig ansetzen:
Mehl in eine Schüssel geben
in die Mitte eine Mulde drücken Frisch-Hefe reinbröckeln
Milch dazu geben
mit etwas Mehl vom Rand verrühren,
gehen lassen

Butter und zucker verrühren,
Ei und Gewürze zugeben
zum Vorteig geben und miteinander vermischen

den Teig gründlich kneten bis er blasen zieht

***************************

Mit Trockenhefe:
Trockenhefe mit Mehl gründlich vermischen, Milch und Buttermasse sofort dazugeben, gründlich kneten, bis der Teig blasen zieht

***************************

auf einer bemehlten Arbeitsfläche / oder Backpapier (ohne Mehl) ausrollen >> eine Seite sollte die länge der Backform haben

dann die Nußfüllung aufstreichen,
dabei die Ränder 1cm breit freilassen und mit verquirltem Eigelb bestreichen
jetzt die Rolle von der Seite der Backformlänge her aufrollen.

auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 15 Minuten gehen lassen

Backofen vorheizen auf 220°/200° Umluft
Backzeit 25 Minuten

In der Zwischenzeit die Kirschen für die Garnierung halbieren

wenn der Kuchen aus dem Ofen ist den Guss zubereiten und sofort verarbeiten

Zitronensaft und gesiebten Puderzucker in einer Schüssel glattrühren
und auf die warme Nußrolle streichen
die Kirschhälften in den Guss drücken

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die Nussrolle schmeckt am besten nach einem Ruhetag ( in Alufolie)



salatsauce . . .

Klassiker, salatvariationen, sößchen Posted on Do, Januar 19, 2012 08:34

. . . „die beste aller zeiten“ gab es früher bei Don Giovanni a.d. Oper, vorher um die ecke in der krummestraße in der kleinen Pizzeria auch schon.

Franco hat mir mal das rezept verraten.
und gestern, beim aufräumen, fiel mir der kleine notizzettel aus dem jahre 1972 wieder in die hände.
ich will es nicht versäumen diese köstliche sauce hier festzuhalten.

Salatsauce a la Don Giovanni


Pepperomis grün, eingelegt
Paprika rot, frisch
Zwiebel, roh
Sardellenfilet
Kapern

alles zusammen in den Mixer oder Entsafter

dann mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken evtl wasser oder auch einlegeflüssigkeit von den Pepperomis und/oder Kapern dazugeben.

die sauce sollte eine fast klare helle und sehr flüssige konsistenz haben.

bei den mengen und der persönlichen geschmacksnote in puncto sauer muß man ein wenig experimentieren.
einmal angesetzt, hält sich die soße im kühlschrank durchaus mehrere tage.



(Rot)-Weinhändler-topf

auf dem feuer, Klassiker Posted on So, Januar 01, 2012 12:58

zur geschichte dieses rezeptes,
– das einfach nur aus der erinnerung an einen geschmack von mir nachgekocht wurde, und noch immer wird.

in den 80er jahren gab es ein wirklich tolles restaurant am oberen Kudamm ( e. joachim-friedrich-str), das Le Boubou.
bevor es an dieser doch ziemlich renomierten berliner adresse auftauchte, war es in den 70ern lange zeit am Amtsgericht Charlottenburg angesiedelt.
ein absoluter insidertipp – damals.
und dem zeitgeist entsprechend mit gründerjahren möbeln eingerichtet.
dort aß ich die erste fanzösische zwiebelsuppe meines lebens, und einiges andere. alles schmeckte excellent. das preisleistungsverhältnis war gerade zu extrem angepasst.

mit dem umzug an den Kudamm kam eine andere einrichtung, eine andere speisekarte (aber immer noch mit einem relativ sehr gutem preisleistungsverhältnis)

auf der neuen karte gab es den weinhändlertopf ( und einen tollen käsesalat, von dem ich demnächst hier berichten werde).
diese suppe wurde in diesen kleinen suppenterrinen serviert – und sie gefiel schon deshalb, ohne davon gegessen zu haben.

zu meinem 34. geburtstag 1984 bekam ich die idee, diese suppe nachkochen zu wollen.
der geschmack war gut, das aussehen weniger.
und „perfekt“ war sie noch lange nicht.
ich habe weiter geübt, angepasst und irgendwann auch gelernt wie man eine klare fleischbrühe macht.
das ist etwas untertrieben, es handelt sich genau genommen um eine „consume double“.

2001 war ich (endlich) so perfekt – nach unserem geschmack – dass ich sogar im nordwestlichen Florida, in einer absoluten urlauber einöde, mehr als 16 meilen fernab eines eher unamerikanischem supermarktes, unserem besuch aus ( dem fernen) Boston diese „suppe“ vor-kochen konnte (ich hatte aber wohlweislich die gewürze aus Berlin mitgenommen).
das kleine häuschen roch traumhaft nach dieser „suppe“.

>>> Übrigens: es geht natürlich genauso gut mit einem kräftigem Weißwein; zb einem Rivaner

nun aber zum rezept – und noch eines vorweg: es köchelt viele stunden, ohne direkte arbeitsintensität.

Rot-Weinhändler-Topf

vorbereitung: über 12 stunden einlegen
zubereitungszeit: 15 minuten
kochzeit: 4-5 std
zutaten : Rindfleisch ( evtl zusätzl. Schnitzelfleisch)
gewürze:
– – – Lorbeerblätter,
– – – GewürzNelken,
– – – Wacholderbeeren, (angedrückt)
– – – Pimentkörner (angedrückt),
– – – Salz
– – – Konserve (750ml Büchse) Williams Christ Birnen

und so geht’s:
rinder(schmor)fleisch, je besser (zb tafelspitz), je feiner auch die suppe ; fertig geschnittener Gulasch tuts aber genauso ( und wer es mag kann auch max. 1/3 schnitzelfleisch dazugeben)
das fleisch in ca 3×5 cm stücke würfeln

das fleisch mit rotwein bedeckend übergießen, über nacht im kühlschrank ziehen lassen
– je besser der (Rot)-Wein, je besser der geschmack –


wassermenge entsprechend der fleischmenge aufsetzen
faustregel: auf 1 kilo fleisch max.750ml wasser

zb für 1kg Fleisch folgende gewürze dazugeben:
2 Lorbeerblätter
5 GewürzNelken
3 Wacholderbeeren
3 Pimentkörner (angedrückt)
1 flachen TL Salz
( evtl., nach geschmack, eine kleine knoblauchzehe abziehen und im ganzen dazu geben)
aufkochen
wenn der ansatz kocht das fleisch dazugeben ( mit oder ohne einlagewein; >>> wenn der wein mit in die brühe kommt wird diese entsprechend dunkel <<<

einmal kurz ankochen
sofort die hitze auf die unterste stufe reduzieren
in den nächsten zwanzig minuten >>> d.h. nicht vom topf weg gehen <<< evtl austretenden schaum mit der siebkelle abschöpfen, dabei darauf achten, dass die noch oben schwimmenden gewürze in der brühe bleiben


nebenbei:
zwei zwiebelhälften – mit schale – quer durchschneiden mit der schnittfläche nach unten in einer pfanne (mit backpapier) schwarz anrösten,

– mit der schale zu der „Brühe“ geben,

ab jetzt nur noch simmern lassen, es darf nicht einmal mehr blubbern !! – sonst schäumt es weiter – und die „Brühe“ würde am ende nicht klar sein

nach mindestens 3 stunden ( ein herrlicher duft zieht durch die küche!)
die zwiebel mit dem sieblöffel vorsichtig herausnehmen – wer es mag löst die schale ab und fügt das zerteilte zwiebelfleisch wieder in die suppe ( ich mache das immer )


williams christ birnen (konserve) zerschneiden, zugeben, evtl kann auch ein schuß von dem birnensaft dazu, aber das ist geschmackssache

das hier sind 9 halbe mittelgroße birnen

noch mal ca. 2 stunden simmern

diese klare „suppe“ wird mit knusprigem (weiß)brot serviert.



Pinzimonio

Klassiker, salatvariationen Posted on Mi, Dezember 14, 2011 15:52

. . . nach ewigen zeiten mal wieder.
frisches gemüse in längliche streifen geschnitten und in eiswasser eingestellt.
dazu drei verschiedene, hausgemachte, dippsaucen.
im grunde ist es ein „senkrechter salat“ – spart ein bisschen schnibbelarbeit und sieht nett aus und jeder nimmt sich dass an gemüse was er am liebsten mag.

das alte italienische original-rezept sieht ja nur gewürztes Öl als sauce vor – aber wir haben das vor über dreißig jahren schon bei „Don Giovanni“ mit einer weißen Dippsauce serviert bekommen, und so behalten wir es auch bei.

Dippsauce:
ähnlich den salatdressings – hängt oftmals davon ab, was im kühlschrank ist, oder eben nicht . . .



Rouladen im Römertopf

im feuer, Klassiker Posted on Mi, Dezember 14, 2011 15:21

. . . vor mehr als dreißig jahren „entdeckt“ und seit dem nie wieder altdeutsche geschmorte rouladen gemacht . . .

zuerst wird reichlich suppengemüse grob geschnibbelt,
zudem noch zwiebeln und knoblauch, menge je nach vorliebe

speck und gurken zum füllen für die rouladen.

rouladen klassisch vorbereiten,
mit senf bestreichen, salz und schwarzem pfeffer würzen, belegen, aufrollen – ich lasse sie immer „unverpackt“

in den gewässerten römertopf eine schicht gemüse,
dann die rouladen auflegen,
mit gemüse bedecken,

guten rotwein angießen,
heiße gemüsebrühe dazu,
deckel drauf,
bei 180° in den „kalten“ backofen
für mind. 90 minuten

es duftet herrlich und schmeckt auch so.

dazu habe ich klöße ( ich gestehe: aus pulver) gemacht.



Käsekuchen

gebackenes, Klassiker Posted on Mi, Dezember 14, 2011 14:51

seit jahren mal wieder.
und diesmal ist mir auch eingefallen, dass der am besten mit schichtkäse wird.
und noch besser, wenn der schichtkäse auch ausgedrückt wird.
und viele eier müssen sein.

also ich schreibe mal auf was ich heute genommen und gemacht habe, und werde später berichten ob der fertige käsekuchen halbwegs so leckker schmeckt wie es die rohmischung schon mal tat *schmatz – ich unverbesserliche topfleckerin*

1500 gr (3 päckchen) Schichtkäse 10% Fett
>>> den käse (einzeln) in ein tuch ins sieb geben, tuch zudrehen, käse ausdrücken, anschließend in die rührschüssel geben (( keine angst, der käse löst sich zu 98% problemlos und rückstandsfrei aus dem tuch))

5 eier
>>> teilen, das eigelb direkt auf den käse, das eiweiß in eine rührschüssel

2 EL gries
>>> auch direkt auf den käse geben

5 EL zucker
>>> dto

1/2 päckchen zitonenschale ( in ermangelung der frischen)
>>> dto

1/3 röhrchen Bittermandelöl
>>> dto

1 päckchen Vanille-aroma ( weil ich ja mit dem zucker haushalten muß)
>>> dto

1 gestrichenen TL backpulver
>>> dto

und wer mag gibt jetzt auch noch rosinen dazu ( ca 3-6 gehäufte EL) , oder nach belieben

eiweiß steif schlagen, etwa 2 EL Zucker dabei einstreuen
>>> unter die käsemischung heben

springform fetten, mitt brösel ausstreuen, Käsemischung einfüllen
ca 55-60 Minuten bei 170/180 auf der mittleren schiene backen.

er schmeckt oberklasse, saftig, ohne naß oder platschig zu sein, gerade richtig süß



Zitronen-Hähnchen-Brustfilets

auf dem feuer, Klassiker Posted on Mi, Dezember 14, 2011 14:47

. . . farblos, aber saftig, würzig, zart . . . *leeeeckkkkkeeeerrrr*

mein rezept:

2 Hähnchenbrustfilets je ca 220 gr

1 rote paprika – in streifen schneiden
4 kl. Tomaten – vierteln, entkernen
2 mittelgroße zwiebeln – in 8tel schneiden
3 mittelgroße Knoblauchzehen – halbieren
2 große zweige Rosmarin – blätter abstreifen
1 Zitrone (unbehandelt) – in „normal-dicke“ scheiben schneiden

ca.100 ml rapsöl – in der pfanne bei mittlerer hitze 10 minuten erhitzen

dann
zwiebeln, knoblauch dazu – 2 bis 3 minuten glasig dünsten
zitronenscheiben (bis auf 2) in die pfanne legen
abgestreiften rosmarin dazu
brustfilets auflegen
je 1 zitronenscheibe etwas ausdrücken und oben auflegen
deckel auf die pfanne
5 bis 8 minuten – je nach dicke- andünsten
wenden
paprika und tomaten dazu
weitere 12 -15 minuten – je nach dicke- mit geschlossenem deckel weiterdünsten

anrichten,
nach geschmack salzen, pfeffern und/oder curry dazu.

beilage ? – hm, wir haben sie -heute- weggelassen . . .
– die filets so gedünstet, wirds öfter geben, dann auch mit beilagen ?

die pfannensauce ist sagenhaft gut !!!
– baguette eintunken, oder auch grobes pürre . . . ?



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