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carolas gaumenfreuden

ALLES IST FÜR DIABETKER tauglich; überwiegend anrechnungsfrei

ich verwende ausschließlich NEULAND-Fleisch von tieren aus artgerechter tierhaltung.

Gemüse
überwiegend frisch - aber nicht immer und auch nicht alles BIO - selten TK oder konserve.

Eier
stammen vom persönlich bekanntem bauernhof mit glücklichen hühnern. - inzwischen ist das leider nicht mehr möglich, denn Frau Hofgeschnatter ist 2013 unfassbarer weise verstorben.
seit 2014 beziehen wir die eier wieder von freilaufenden hühnern, allerdings nicht ganz so glücklich; denn die landen regelmäßig im kochtopf (nicht bei uns)

ZUCKER
wird fast ausnahmslos mit STEVIA ersetzt.

boulettensoße . . .

sößchen Posted on So, März 29, 2020 15:41

. . . aus meiner kindheit.
braune soße, süß-sauer.
später hat der papa die dann für uns gemacht. und ich war nie ein soßen-fan und habe
nie wirklich aufgepasst.
und in den letzten jahren lange nach einem rezept gesucht.
nix gefunden.
und dann habe ich angefangen zu experimentieren.
es blieb -geschmacklich- beim experiment.

aber heute ist es mir endlich gelungen den geschmack hinzubekommen.
beim nächsten mal muß ich weniger fett vom bratansatz nehmen, dann ist es perfekt.

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„rezept“ – ohne mengenangaben. da muß man sich selber rantasten.

den bratsatz der bouletten mit mehl bestäuben,
mit dem schneebesen glatt rühren,
(mutig) anbräunen lassen,
wasser in kleinen portionen auffüllen,
weiter glatt rühren.

mit süße,
himbeeressig (vorsichtig, wenig !!),
salz,
und senf (vorsichtig, wenig !!)
abschmecken.

ja und dann hat man die fertige braune soße, süß-sauer.

ob die noch zu anderem gebratenem schmeckt, weiß ich nicht.
ich kenne sie nur zu Bouletten.

EDIT:
doch sie passt ganz wunderbar zu „falscher Haase“ /Hackbraten mit Ei gefüllt.



Rotwein-Zwiebel-Pfeffersößchen . . .

sößchen Posted on Mo, Juli 08, 2019 12:10

. . . ideal für steaks.

und weil wir gerne ein feines steak von einem glücklichen Angosrind von Bundewischen braten, muß da auch ein extra-feines sößchen her.

da so ein rotweinsößchen mind. 2x eingekocht werden muß, und weil das also seine Zeit braucht, ist es ratsam es solo vorzukochen und zum abschluß mit dem Bratfond der Steaks in deren Pfanne kurz erhitzen.

butterfett – in der Pfanne langsam sehr heiß werden lassen
rote Zwiebel – in feine viertelscheiben schneiden und dazugeben, salzen, glasig braten
fein gehackte Knoblauchzehe – zu den glasigen Zwiebeln geben, kurz anbraten
mit gutem Rotwein – auffüllen
eingelegten grünen Pfeffer dazu geben – die soße jetzt um 2/3 einköcheln
nochmals Rotwein angießen und wieder einköcheln
Honig hinzufügen -je nach menge- 1-2 TL abtropfen lassen, gut verrühren
frischen Rosmarin – vom stengel zupfen und dazu geben
noch einmal etwas mit Rotwein ablöschen – und zu einer sämigen Konsistenz fertig kochen.
die soße aus der Pfanne nehmen, -es sollte etwas fett auf dem Pfannenboden sein- die Steaks einlegen und (in der heißen vorgeheizten pfanne) auf mittlerer hitze braten
wenn die Steaks „fertig“ sind – Platte ausschalten !!
– auf vorgewärmten Tellern (backofen 50°, ca. 10 minuten) anrichten
– und die -noch warme- soße in die bratpfanne geben und mit dem bratfond gut verrühren
– auf den Steaks verteilen

da in der soße bereits salz ist, bleibt das fleisch ungewürzt und bekommt mit der soße die nötige würze.

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steaks gelingsicher medium braten:
ein Steak wird umgedreht wenn an der Fleischoberseite saft austritt, dann wenden und braten bis wieder saft an der Oberfläche austritt.

es braucht ein bisschen übung/erfahrung und ist vom eigenen Bratgeschmack – und der Fleischdicke abhängig es auf den punkt=persönlicher Geschmack hinzubekommen.
aber das gelingt spätestens beim dritten mal schon sicher.

voraussetzung ist aber auch eine sehr hohe Fleischqualität – mit billigware aus dem supermarkt kann das schon sehr viel schwieriger sein.