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carolas gaumenfreuden

ALLES IST FÜR DIABETKER tauglich; überwiegend anrechnungsfrei

ich verwende ausschließlich NEULAND-Fleisch von tieren aus artgerechter tierhaltung.

Gemüse
überwiegend frisch - aber nicht immer und auch nicht alles BIO - selten TK oder konserve.

Eier
stammen vom persönlich bekanntem bauernhof mit glücklichen hühnern. - inzwischen ist das leider nicht mehr möglich, denn Frau Hofgeschnatter ist 2013 unfassbarer weise verstorben.
seit 2014 beziehen wir die eier wieder von freilaufenden hühnern, allerdings nicht ganz so glücklich; denn die landen regelmäßig im kochtopf (nicht bei uns)

ZUCKER
wird fast ausnahmslos mit STEVIA ersetzt.

Backen und kochen mit STEVIA

STEVIA - erfahrungswerte Posted on So, Juli 14, 2013 17:01

. . . seit es in D auf dem markt ist, haben wir es in allen möglichen Varianten und von unterschiedlichsten Herstellern bezogen.
abgesehen von dem unglaublich hohem Preis und der häufig auch sehr unterschiedlichen süßungskraft, hat es auch bei den pulverformen unterschiedliche konsistenzen.

was sich aber generell sagen läßt: es ist unheimlich süß und niemals in der angegebenen verwendungsmenge zu nutzen.

zb gab es bei einem Hersteller die angabe das pulver 1:1 zum backen nutzen zu können, das hätte nicht nur einen wahnsinnspreis für einen Mürbeteig ergeben, es wäre zudem ungenießbar übersüßt gewesen.

bis jetzt haben wir vier verschiedene Hersteller ( pulver) genutzt, und eines war immer gleich: die Mengenangaben sind schlichtweg unbrauchbar.

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ein aktuelles beispiel von heute,

carot-cake (rübli-kuchen, Möhrenkuchen)

ich habe dort letztendlich die angedachte menge von 100 gr zucker = 50 gr Stevia auf 25 gr reduziert, und dann doch noch einmal rund 10 gr gekürzt, also mit 15 gr gesüßt, und es hätte tatsächlich noch etwas weniger sein können.

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eine zweite Erfahrung war kandieren mit Stevia.

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bei soßen verwende ich das flüssige Stevia und dort komme ich tatsächlich bei klassischen essig-zitronen-Dressings mit 2-3 tropfen, lt herstellerangabe, aus. – hängt natürlich auch von der menge der soße ab.

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– – – wird ergänzt, fortgeführt – – –



carot cake . . .

gebackenes Posted on So, Juli 14, 2013 11:57

. . . gesucht, gefunden, aber wird soo nicht bei mir gebacken werden; trotzdem (wegen der kleinen menge) als Inspiration festhalte:

http://www.chefkoch.de/rezepte/1427211247642887/Rueblikuchen.html

Anmerkung von mir:
carot-cake schmeckt g.r.u.n.d.s.ä.t.z.l.i.c.h. erst am zweiten und viel besser als am ersten tag, weil die Feuchtigkeit der möhren erst durchziehen sollte.

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und hier folgt MEIN Rezept:

zunächst einmal das original aus „Rezepte der Welt“,
auf der Grundlage eines BISKUITTEIGES, also ohne fett .
das übliche mehl wird hier durch Nüsse und Möhren sozusagen ersetzt.


300gr Möhren
5 eigelb
4 EL heißes wasser
250 gr Zucker **
1 Päkchen Vanillinzucker / 2 gehäufte TL
5 Eiweiß
1 Prise Salz
250 gr gemahlene Haselnüsse
80 gr Semmelbrösel **
1/2 TL Backpulver
1/2 TL gemahlener Zimt
1 EL Rum **
abgeriebene schale einer Zitrone
Margarine zum einfetten

für den Guß: **
200 gr Puderzucker
1 EL Kakao
2 EL Rum
4 EL heißes Wasser

da das insgesamt eine masse von rd 1000gr ergibt, ist das ein zu großer kuchen für uns.
außerdem sind mir 5 eier auch zuviel verbrauch auf einmal.

ich reduziere die zutaten auf die hälfte, die eier auf 2 -was der Nachteil ist: der kuchen bleibt flach und wird nicht fluffig. (demnächst mal 3 eier probieren werde)

** zucker entfällt völlig bzw wird in der achtelmenge ( 25gr) mit stevia ersetzt (auch das ist gegenüber STEVIA-herstellerangaben noch einmal die geviertelte menge; uns ist das zuuu süß)

ich füge dem -mehlfreiem- grundrezept hinzu:
-1 Päckchen abgeriebene Orangenschale (wenn keine bio-Frischware zur verfügung steht)
– 50 gr gemahlene Vivani-Kuvertüre (wegen der besseren zuckerbilanz für Diabetiker: halbbitter) >>> die kuvertüre gibt dem teig mehr farbe

** und zu den 40gr Semmelbröseln kommen noch gut 1,5 EL amarettinibrösel – wenn vorhanden

** den Rum ersetze ich durch Orangensaft

** anstelle des Puderzuckergusses, wird bei mir mit VIVANI-Kuvertüre überzogen.

TIPP:
zuerst das Eischnee schlagen, dann können die Schneebesen gleich zum rühren der Eigelbe weiter benutzt werden, andersherum müßte man sie abspülen, weil es sonst keinen steifen eischnee gäbe.